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Evil Twin Café — Lab zur Show

Die Café-Szene als eigenes Labor: Hostapd-Twin, dein Handy, und warum moderne Clients nicht so dumm sind wie im Pilot.

Mr. Robot Hacks Intermediate ⏱ 40 min braucht: Kali, zweiter WLAN-Adapter, eigenes Test-Handy
Nur im eigenen Labor oder mit schriftlicher Erlaubnis. Die Texte hier sind Ausbildung — kein Freibrief, fremde Systeme anzufassen.

Evil Twin Café — die Café-Szene im eigenen Labor

In Mr. Robot klaut ein gefälschter Hotspot die Session, während jemand harmlos einen Kaffee trinkt. Hier baust du denselben Mechanismus nach — gegen ein Handy und einen AP, die dir gehören. Alles andere ist kein Crossover, sondern Strafrecht.

Nur eigene SSIDs, eigene Clients, eigener Raum. Kein Café, kein Hotel, kein Nachbar.

Was die Show zeigt (und was sie weglässt)

Ein Evil Twin ist ein Access Point mit dem selben Netzwerknamen wie das Opfer-WLAN (oder einem vertrauenswürdig klingenden Namen). Clients, die sich automatisch verbinden, landen bei dir. Danach kommen Captive Portal, TLS-Warnungen, oder — in der Serie oft zu sauber — ein stilles Mitlesen.

Was die Kamera nicht zeigt:

Labor

# Prinzip — Interface und SSID sind bei dir anders
ssid=Labor-Cafe
interface=wlan0
driver=nl80211
hw_mode=g
channel=6
  1. Eigenen Test-AP mit eindeutiger SSID aufsetzen, Handy einmal verbinden.
  2. Test-AP aus. Evil Twin mit derselben SSID hochfahren.
  3. Beobachten: verbindet das Handy von allein? Welche Warnung kommt?
  4. Mit tcpdump auf dem Twin nur den eigenen Traffic ansehen. Kein Portal gegen Dritte.

Die eigentliche Lektion (fsociety würde die Serie hassen)

Nächster Schritt

Dokumentiere: Gerät, OS-Version, hat es sich blind verbunden — ja/nein. Das ist der Report, den ein Awareness-Briefing braucht. Nicht ein Screenshot eines fremden Logins.